Mein Konzept:

Ich plane und gestalte den Alltag gemeinsam mit Ihren Kindern und begleite sie wertschätzend in ihrer Entwicklung. Ich schaffe eine liebevolle und positive Atmosphäre, Grundvoraussetzung für eine gesunde Entwicklung, damit sich die Kinder wohlfülen. Besonderen Wert lege ich auf einen gleichen täglichen Rhythmus, der sich mit spontanen Angeboten abwechselt. Dadurch können sich die Kinder auf Liebgewonnenes verlassen und gleichzeitig biete ich genügend Raum für viel Kreativität. Lernen findet immer statt, auch wenn dies nicht immer sichtbar ist. Kinder brauchen Freiheit in der Wahrnehmung, aber auch ebenso Anleitung und Hilfe zur Strukturierung im Tageslauf. Ich stehe nicht über den Kindern, sondern hinter ihnen, beobachte, unterstütze und begleite sie.

Mein höchstes Ziel ist es, die Freude am Spiel, am Tun, Erzählen, Denken, Verstehen und an ihrer Kreativität zu fördern. Ich nehmen die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder ernst. Dies ist der Ausgangspunkt für meine tägliche Arbeit, es treibt mich an und ist meine Motivation.

Betreuungszeiten:

Montag bis Freitag: 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Der grobe Tagesablauf:

ab 7.00 Uhr Begrüßung der Kinder, freies Spiel
ab 9.00 Uhr gemeinsames Frühstück
ab 9.20 Uhr Spiele, Aufenthalt im Freien 
ab 11.30 Uhr Mittagessen + Zähneputzen
ab 12.00 Uhr Mittagsruhe
ab 14.00 Uhr freie Gestaltung bis zum Abholen

Die Eingewöhnung:

Der Übergang aus der Familie in die Tagespflegestelle bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung, sich an neue Umgebungen anzupassen und Beziehungen zu fremden Personen aufzubauen. Es muss sich an neue Situationen, einen veränderten Tagesablauf und an die Trennung von Ihnen gewöhnen, diese Veränderungen können mit erheblichen Stress verbunden sein. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Umstellung ohne Unterstützung durch die Eltern bewältigen müssen. Deshalb sollten Sie sich Zeit für die Eingewöhnung nehmen.

 

In der Grundphase – den ersten drei Tagen – wird Ihr Kind von Ihnen oder einer anderen Bindungsperson in die Tagespflegestelle begleitet. Sie bilden somit eine Art „sicheren  Hafen“, d.h. Ihr Verhalten im Gruppenraum ist passiv, drängen das Kind nicht, sich zu entfernen und akzeptieren es immer, wenn es Nähe zu Ihnen sucht. In dieser Phase versuche ich mich dem Kind zu nähern, ohne dass sich Ihr Kind ge- oder bedrängt fühlt. Das Kind sollte in der Eingewöhnungszeit die Tagespflegestelle höchstens halbtags besuchen. Am vierten Tag fällt die Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnungszeit. Zwischen sechs und vierzehn Tagen kann die Spanne liegen, manchmal auch länger. Entscheidend ist, wie Ihr Kind auf den ersten kurzen Trennungsversuch am vierten Tag reagiert. Verhält sich Ihr Kind nach anfänglichem Protest eher gelassen und wendet sich wieder seiner Umgebung zu, so kann diese erste Trennungsepisode auf ca. 30 Minuten ausgedehnt werden. Je gleichgültiger Ihr Kind auf Abschied und Wiederkehr reagiert, desto kürzer kann die Eingewöhnungszeit ausfallen

Entwicklung des Kindes

Als Tagespflegeperson kann ich die Zusammenarbeit mit den Eltern wie folgt unterstützen:

  • auf Signale des Kindes achten
  • spielerisch erklären (z.B.mit Bücher)
  • Benennung der Handlung (z.B.Hände waschen)
  • geduldig sein
  • auf einfache Kleidung achten (muss leicht an- und ausziehbar sein)
  • loben und nicht bestrafen bei Fehlschlägen
  • windelfreie Zeiten schaffen